Sommerfreizeit 2026

Worum geht es in diesem Projekt?

Vom 6.-11. Juli 2026 haben 6 Jugendliche im Alter von 17–21 Jahren aus einer stationären Wohngruppe der Jugendhilfe sowie drei pädagogische Fachkräfte in der Jugendherberge Nideggen (Eifel) eine Sommerfreizeit verbracht. Die Unterkunft bot mit ihrem Außengelände, Sportmöglichkeiten und Aufenthaltsräumen einen idealen Rahmen für Gruppenaktivitäten und Tagesausflüge wie z.B. nach Köln und Bonn. Die BürgerStiftung hat sich an den Reisekosten beteiligt.

Was sind die Ziele?

Jugendliche, die in einer stationären Wohngruppe leben, haben in der Regel keinen Zugang zu Urlaubs- und Ferienangeboten, wie sie für Gleichaltrige selbstverständlich sind. Gemeinsame Reiseerfahrungen, das Erleben neuer Orte und das unbeschwerte Zusammensein außerhalb des Alltags fehlen ihnen häufig vollständig. Diese Lücke verstärkt das Gefühl, nicht dazuzugehören, und wirkt sich langfristig auf Selbstwertgefühl und soziale Teilhabe aus. Mit der Sommerfreizeit 2026 wollte die Jugendhilfe genau hier ansetzen. Ziel war es, den Jugendlichen eine strukturierte, pädagogisch begleitete Auszeit zu ermöglichen, in der sie neue Erfahrungen sammeln, Gemeinschaft erleben und ihre sozialen Kompetenzen stärken können.

Besonderheiten

Am Abschlussabend haben die Jugendlichen gemeinsam überlegt, was sie der Bürgerstiftung Ludwigshafen gerne sagen würden. Ihre Gedanken hat Fatih Acik für uns zusammengetragen:
„Wir möchten Danke sagen. Die meisten von uns waren noch nie richtig im Urlaub – jedenfalls nicht so. Köln, Bonn, das Phantasialand, schwimmen gehen, abends zusammen Fußball und Tischtennis spielen und sogar einen Geburtstag feiern: Das war eine Woche, in der wir einfach nur Jugendliche sein durften. Wir haben uns in dieser Woche anders kennengelernt als zu Hause in der Gruppe. Wenn man den ganzen Tag zusammen unterwegs ist, redet man anders miteinander. Manche von uns verstehen sich jetzt richtig gut, obwohl wir vorher kaum etwas miteinander zu tun hatten. Uns ist klar, dass so eine Woche Geld kostet und dass es nicht selbstverständlich ist, dass jemand das für uns bezahlt. Genau deshalb bedeutet es uns viel, dass Sie an uns gedacht haben. Wir reden immer noch über diese Tage – und wir würden sofort wieder mitfahren. Vielen Dank an die Bürgerstiftung Ludwigshafen, dass Sie uns das ermöglicht
haben.“

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