1.800 € für Kulturreihe | Bürgerstiftung Ludwigshafen

Worum geht es in diesem Projekt?

Mit 1.800 € fördert die BürgerStiftung Ludwigshafen diese Kultur- und Veranstaltungsreihe zu Kolonialismus und Mission in der Friedenskirche Ludwigshafen. Die Fotos, die Videos und die Soundarbeit von Mwangi Hutter verwandeln die Fragen um Identität und Herkunft in Kunstwerke voller Poesie, körperlicher Intensität und persönlicher Ausdruckskraft.

Im Rahmen von Vortrags- und Dialoggottesdiensten werden Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums mit Impuls-Beiträgen das Spannungsfeld dieses aktuellen Themas erforschen.

Die Vernissage findet am 30. Oktober 2022 um 11 Uhr in der Friedenskirche statt.

 

Was sind die Ziele?

Mit dem Kultur- und Veranstaltungsprojekt „Das Leben ist nicht nur schwarz und weiß“ bietet die Friedenskirche zu einigen dieser Themenbereiche aktuelle Forschungsergebnisse, Denkanstöße und viel Raum für Begegnung und Diskurs. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe steht die Auseinandersetzung mit Denk- und Herrschaftsstrukturen der kolonialen Vergangenheit. Die Folgen der europäischen Expansion des 19. und 20. Jahrhunderts und die damit einhergehende Leidensgeschichte der Bewohnerinnen und Bewohner der eroberten Gebiete sind in jüngster Zeit in vielen Bereichen sichtbar geworden: in den globalen (auch kirchlichen) Beziehungen zwischen „Nord“ und „Süd“, in der weltweiten Flüchtlingsbewegung, im gesellschaftlichen Mit-, Neben- oder Gegeneinander und im Umgang mit dem kulturellen Erbe in den Museen. Selten wird jedoch ausdrücklich nach Ursachen und Gründen für eine bestimmte Wahrnehmung oder Einstellung gefragt.

Besonderheiten

Näheres zu diesem Projekt können Sie dem Flyer entnehmen.

Mwangi Hutter Lebenslauf
Mwangi Hutter kombiniert ihre Namen zu einem und betont ihre Vorstellung von einem einzigen Künstler, der aus zwei Entitäten besteht. Sie beabsichtigen, konventionelle Vorstellungen von Identität, die auf Geschlecht und kulturellen Hintergründen basieren, anzusprechen und zu transzendieren. Dieser selbstbestimmte Akt kann sowohl in einem Politischen als auch in einem persönlich intimen Sinne verstanden werden. Ihre Kunstwerke beziehen sich auf die Herkunft der Künstler, ihre enge Beziehung und die allgemeine Interdependenz von Individuum und Gesellschaft sowie auf Kontraste wie weiblich-männlich, afrikanisch-europäisch, du-ich… Mwangi Hutter arbeitet mit Video, Sound, Fotografie, Performance, Malerei und Skulptur, die oft als kombinierte Installationen ausgestellt werden. Ihre Kunstwurde auf der Biennale in Venedig, der Documenta in Kassel, der Biennale in Sao Paulo, der Biennale in Havanna, dem Brooklyn Museum in New York, dem Centre Pompidou in Paris, dem Mori Art Museum in Tokio und der Johannesburg Art Gallery in Südafrika ausgestellt. (Quelle: Homepage Mwangi Hutter)

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